Das Ahrtal – ein Ort voller Wege, Geschichten und Genussmomente

Über das Ahrtal

Das Ahrtal verbindet Natur, Wein und Geschichte zu einer einzigartigen Landschaft. Auf Wanderwegen, in Weinbergen und an historischen Orten entstehen Augenblicke voller Genuss und Heimatgefühl.

Rotweinwanderweg

– ein Weg, der Heimat erzählt

Der Rotweinwanderweg ist eines dieser Erlebnisse, die man nicht vergisst. Auf rund 35 Kilometern verbindet er die schönsten Weinorte zwischen Altenahr und Bad Bodendorf – und zeigt dabei, was das Ahrtal so einzigartig macht: steile Weinterrassen, schroffe Felsen, ruhige Waldpassagen und Panorama-Ausblicke, die ein echtes Gefühl von Heimat schenken.

Seit 1972 führt der Weg durch das Herz des Ahrtals. Wer hier wandert, spürt die Nähe zur Natur: den Duft der Weinberge, das Rascheln der Böden, den Blick auf das windende Flusstal der Ahr. Orte wie die Burg Are, die Römervilla Ahrweiler oder die Bunte Kuh erzählen Geschichten, die weit zurückreichen – und doch bis heute lebendig sind.

Weinstuben & Straußwirtschaften

– Ahrwein genießen, wo er entsteht

Im Ahrtal schmeckt Ahrwein dort am besten, wo er zu Hause ist: direkt beim Winzer. Nach einer Wanderung durch die Weinberge in eine urige Straußwirtschaft einzukehren, ein Glas Spätburgunder oder Blanc de Noir inmitten der Reben zu genießen – das gehört zu den schönsten Momenten, die das Ahrtal schenkt.

Neben ganzjährig geöffneten Weinstuben öffnen zur Weinlese zahlreiche Straußwirtschaften ihre Türen. Diese saisonalen Weinlokale werden von den Winzern selbst betrieben und bieten neben ihren eigenen Weinen auch kleine regionale Speisen an. Wer lieber mitten in der Natur verweilen möchte, findet an ausgesuchten Aussichtspunkten gemütliche Wanderhütten, die an Wochenenden
eine herzhafte Jause servieren.

Burg Are

– ein Ort, an dem das Ahrtal Geschichten flüstert

Hoch über Altenahr erhebt sich die Burg Are – eine Ruine, die bis heute ihre ganz eigene Magie ausstrahlt. Seit dem 12. Jahrhundert wacht sie über das Ahrtal, einst Heim der Grafen von Are, später Schutzburg und Zufluchtsort. Was geblieben ist, sind verwitterte Mauern, stille Bögen und ein Blick, der das Herz weitet.

Wer den kurzen Aufstieg wagt, steht plötzlich mitten in der Geschichte des Tals: rauer Fels, warme Sonne auf alten Steinen und das Ahrtal, das sich unten sanft durch die Landschaft windet. Die Burg ist nicht nur ein historischer Ort – sie ist ein Moment, in dem man spürt, wie viel Heimat in dieser Region steckt. In den 1990er-Jahren wurde die Ruine behutsam gesichert. Heute kann man sogar in den freigelegten Brunnenschacht blicken, tief hinab bis zum Grundwasserspiegel.

AhrSteig

– sieben Etappen voller Naturmomente

Der AhrSteig ist ein Wandererlebnis, das tief berührt: Rund 100 Kilometer und sieben Etappen führen von der Ahrquelle bis zur Mündung – vorbei an Wäldern, Felsklippen, stillen Hochplateaus und weitläufigen Weinbergterrassen. Mal öffnet sich der Blick über die Landschaft, mal schlängelt sich der Pfad durch enge Schluchten oder ruhige Wiesen. Immer dabei: das Gefühl, der Natur ganz nah zu sein. Burgruinen thronen über dem Tal, Aussichtstürme und Gipfelkreuze belohnen mit weiten Panoramen, und lebendige Winzerorte schenken Momente zum Ankommen und Genießen. Jede Etappe hat ihren eigenen Charakter – von sanften Waldwegen bis hin zu alpin anmutenden Steigen.

Entdecke uns auf Instagram